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Automobilproduktion gesichert: Onboard-Kurier nach Schweden

„Just-in-Time“ und „Just-in-sequence-Produktion“, „das Lager auf der Straße“ Schlagworte, die das gängige und erprobte Verfahren in der Automobilbranche charakterisieren. Günstige Lagerkosten und damit verbunden geringe Produktionskosten sind Pflichtprogramm in Zeiten geringer Margen. Problematisch wird das Konstrukt, wenn es zu Verzögerungen im Zeitablauf kommt: Dann erwacht die schlummerte Zeitbombe Bandstillstand zum Leben und damit verbunden fulminante Ausfallkosten für den Hersteller und Vertragsstrafen für den Zulieferer. Heikle logistische Situationen sind unser Kernkompetenz. Nichts ist wichtiger für uns als Ihre logistische Herausforderung zu lösen.

Die Aufgabe: Eine preiswerte Lösung in der Luft

So auch im Beispiel eines renommierten Automobilzuliefers in Süddeutschland. Der Notruf des Kunden ging am Mittwochnachmittag bei uns ein. Eine Palette Automobilteile sollten schon am Donnerstagvormittag im schwedischen Södertälje sein. Die zu knackende Nuss: Die Ware wird erst um ca. 21 Uhr verladebereit sein. Für einen Straßentransport ist die Zeit zu knapp. Ein Angebot für einen Air-Charter lag dem Kunden bereits anderweitig vor, die Kosten waren jedoch exorbitant hoch. Die Begründung des Luftfrachtlers waren unter anderem die großen Maße. Eine günstige Lösung in der Luft war also gefragt.

Kniffliges Problem schnell und einfach gelöst
Flexibles Querdenken gehört für unsere Schnellfrachtler zum Tagesgeschäft, so auch hier: Ist die Fracht zu groß, muss man sie eben aufteilen. Umgehend wurde dem Kunden vorgeschlagen, die Ware möglichst klein verpackt zu versenden. Der Vorschlag wurde akzeptiert und vom Kunden in die Tat umgesetzt. Das Transportgut wurde einfoliert, statt wie ursprünglich geplant auf Paletten gesetzt. Um 20:30 Uhr stand die Ware abholbereit beim Kunden. Eine Punktlandung! So konnten die Schnellfrachtfahrer die Sendung in wahrhaft letzter Sekunde am Flieger abgeben. Fracht und On-Board-Kurier erreichten mit dem letzten Aufruf den letzten Flug des Tages nach Stockholm um 21:10 Uhr. Die letzten 75km überwand der Onboard-Kurier früh am nächsten Morgen und übergab die Ware pünktlich um 9 Uhr im Werk in Södertälje.

Die Fäden hatte natürlich – wie immer – die zuständigen Schnellfrachtkollegen in Fahrenzhausen in der Hand: Der Projektverantwortliche hielt kontinuierlich Rücksprache mit allen Projektbeteiligten und informierte den Kunden über den Sendungsstatus. Und das Beste für unseren Kunden: Die Kosten für die Sendung lag deutlich unter dem ursprünglichen Luftfrachtangebot.

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